Umweltschule in Europa 2024-26


Unser 1. Handlungsfeld 24-26: Umgang mit Rohstoffen/Abfall und Recycling

Es gibt mehr als eine Tonne!!!

 

Unsere Ziele:

- Die Schülerinnen und Schüler sollen den Sinn der Mülltrennung erkennen und verstehen.
- Die Kinder sollen Kriterien der Mülltrennung kennen und anwenden können.
- Farblich verschiedene Müllbehälter sollen ausgewählt und angeschafft werden.
- Die Müllbehälter sollen entsprechend ihrer Abfallsorte mit Bildern zugeordnet werden.
- Die Schülerinnen und Schüler lernen Kriterien der Mülltrennung kennen.
- Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren eigenen Umgang mit Müll und überdenken eigenes Handeln.

Zunächst soll gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern das Thema Müll in seinen verschiedenen Dimensionen erschlossen werden. Auf unterschiedlichen Niveaustufen und mit unterschiedlich intensiver Vertiefung soll das Thema Müll/Mülltrennung in Unterrichtseinheiten oder einem Projekttag erarbeitet werden.
Dabei sind mögliche Dimensionen: - Wo kommt der ganze Müll her? - Wofür benötigt wer den Müll? - Was passiert mit Verpackungsmüll nach seiner Nutzung? - Kann es eine Welt ohne Müll geben? - Gibt es guten Müll? - Wozu wird der Müll getrennt? Nach welchen Regeln trennt man Müll und warum? ...
Gemeinsam sollen Maßnahmen zur Müllreduzierung (z.B.verpackungsfreie Brotdosen) gesucht und implementiert werden.
Gemeinsam sollen Müllbehälter ausgewählt und angeschafft werden (in Größe und Farbe ihrem Müll entsprechend)
Müllbehälter sollen passend gekennzeichnet werden.
Schließlich soll der Müll korrekt getrennt werden und das Bewusstsein dafür in den Alltag und in das familiäre Umfeld getragen werden.

Und das hat ziemlich gut geklappt!!!

Farrbenfrohe Müllbehälter konnten mit der Unterstützung unseres Fördervereins angeschafft und gemeinsam mit den Kindern passend gekennzeichnet werden. Mülltrennung wird seither sehr groß geschrieben!


Unser 2. Handlungsfeld 24-26: Nachhaltige Mobilität

Zu Fuß zur Schule - autofreier Schulweg!

Das Ziel dieses Projektes ist es, die Kinder zu mehr Selbstständigkeit zu erziehen, ein Bewusstsein für Fragen der Umweltverschmutzung und einen sichereren Schulweg zu schaffen. Gleichzeitig werden andere wichtige Themen tangiert, wie: Mobilität allgemein, Mobilität in Familien, ÖPNV, Gemeinsam positive Veränderung erreichen, ... 

Nach einer kurzen inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema "Mobilität - Wie komme ich eigentlich von A nach B" starten wir einen Projektzeitraum.
Während dieses Projektzeitraums sind alle Kinder der Schule angehalten ihren gesamten Schulweg oder wenigstens einen Großteil des Weges zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bestreiten. Dafür werden zu Beginn jedes Tages Stempel gesammelt/vergeben und diese am Ende des Projektzeitraums summiert. Der "fleißigste" Jahrgang wird für seine Leistungen und seinen Beitrag zu einer umweltbewussteren Schule und einem sichereren Schulweg ausgezeichnet. Dies geschieht in Kooperation mit unserem Förderverein. Die Ergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler werden auf Plakaten und auf unserer Homepage präsentiert.


Die Kinder unserer Schule waren Feuer und Flamme an dem Projekt teilzunehmen. Der Förderverein unserer Schule hat beiden Standorten einen Pokal als Belohnung geschenkt um zusätzlich Motivation zu schaffen.
Die Kinder achten gewissenhaft darauf ihren ganzen oder einen Großteil ihres Schulweges zu Fuf zurück zu legen.
Das Projekt ist ein Riesenerfolg und wird Anfang 2026 wiederholt.
Die Schulgemeinschaft nimmt geschlossen wahr, dass durch das Projekt das Verkehrsaufkommen um die Schule herum zu den Stoßzeiten massiv nachlässt.

Wir sind stolz auf euch!!!


Wir sind Umweltschule!!!

Die Grundschule am Drömling Vorsfelde wurde als Umweltschule in Europa ausgezeichnet!!!

Unsere Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit und für den Erhalt und die Wertschätzung unserer Natur wurden belohnt.

Im neuen Projektzeitraum, 2024 -2026, wollen wir da natürlich anknüpfen und neue Ideen in die Tat umsetzen, um unsere Auszeichnung zu behalten, ihr gerecht zu werden und uns für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu engagieren.


Internationale Nachhaltigkeitsschule/Umweltschule in Europa 2022-24 -                    Wir sind auf dem Weg!

Seit diesem Jahr sind wir auf dem Weg zur Umweltschule in Europa.

Wir haben den Projektzeitraum 2022-24 genutzt, um unser Engagement für unsere Umwelt und Nachhaltigkeit zu dokumentieren und unserer Schulöffentlichkeit zu präsentieren.

Es haben bereits einige Aktionen und Projekte stattgefunden bzw. wurden begonnen.

Hier möchten wir euch und Sie darüber informieren bzw. an die vielen schönen Erlebnisse erinnern.

Ganz viel Spaß dabei!!!


Unser 1. Handlungsfeld: Biodiversität - Biologische Vielfalt erhalten

Wir sind bunt - unsere Schule soll es werden!

Das Projekt beginnt neu, wenngleich ein gewisser Rahmen bereits vorgegeben ist. Die Grünflächen an unseren Schulgebäuden sind bisher nicht oder wenig wertvoll bepflanzt. Neben den Spiel- und Sportflächen wachsen Rasen, Gräser und Unkraut. Leider keine Blumen, keine Blühsträucher oder Beerensträucher. Unsere Schülerinnen und Schüler können bisher nicht erleben welchen Wert eine ausgewogene und insektenfreundliche Bepflanzung haben.

Folglich besteht eines unserer Hauptziele darin, unseren Schülerinnen und Schülern die Erfahrung zu ermöglichen, welchen Wert eine ausgewogene und insektenfreundliche Bepflanzung haben. Sie sollen sich zudem selbstwirksam in ihrer direkten Lebenswelt erfahren, indem sie erkunden und erfahren was unsere Bienen und Insekten brauchen und wie wir ihnen Lebensraum schaffen können.

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen einer AG / Pausen-AG, einer Projektwoche, Projekttagen mit Eltern und im Rahmen unseres Ganztagsprogramms für das Thema sensibilisiert werden und an dem Themenfeld arbeiten.

Der Erhalt und die Förderung der Pflanzen- und Tierwelt sind Themenfelder, die Kindern gut vermittelbar sind. Es ist zu erwarten, dass sie bereit sein werden Verantwortung zu übernehmen, zusammenzuarbeiten und Einsatz zu zeigen.

 

 


Unser 2. Handlungsfeld: Gesundheit, Ernährung, regional, saisonal, biologisch

Nahrungsmittel entstehen nicht im Supermarkt!

Das Projekt beginnt neu, wenngleich ein gewisser Rahmen bereits vorgegeben ist.

 

Am Schulstandort 1 (Altstadt) hat es vor vielen Jahren auf dem hinteren Hof Beete gegeben, die im Rahmen von Baumaßnahmen für unseren Ganztagstrakt weichen mussten. Der hintere Schulhof liegt geschützt (eingefriedet) und bietet neben Rasen-, Spiel- und Sportflächen an den Grundstücksrändern die Möglichkeit Hochbeete zu positionieren und Nutzpflanzen in Töpfen anzupflanzen. Dazu stehen auf dem Hof 2 Apfelbäume, deren Erträge bisher ungenutzt bleiben.

Am Schulstandort 2 (Moorkämpe) existiert ein relativ geschützter Innenhof, der in der Vergangenheit zu wenig genutzt wurde. Hier sind 2 große Beete am Boden zu entwickeln und andere Flächen z.B. für Obstbäume oder Beerenbüsche nutzbar zu machen, sodass ein Schulgarten im engeren Sinne entstehen kann. Zudem bietet diese Fläche auch die Möglichkeit Hochbeete zu platzieren. Auf den beiden Pausenhöfen dieses Schulstandortes steht auf großen Flächen bisher lediglich ein Kirschbaum.

Unser Hauptziel besteht darin, unseren Schülerinnen und Schülern die Erfahrung zu ermöglichen, selbst zu erleben woher unsere Lebensmittel im Kühlschrank kommen. Zudem sollen sich die Kinder vor allem in diesem Themenfeld als selbstwirksam erleben, indem sie den Prozess von der Aussaat bis zur Ernte praktisch gestalten. Langfristig ebenso den Prozess vom jungen Obstbaum, -busch bis hin zum fruchttragenden Baum. Wir erhoffen uns, durch eine parallel Begleitung des Themas im Unterricht oder in Projekten, Schülerinnen und Schüler zu inspirieren. Im besten Fall nehmen sie Impulse und das Gefühl von Selbstwirksamkeit mit nachhause und nehmen Einfluss auf ihre Elternhäuser (-gärten) und ihr weiteres privates Umfeld.

 

 

Neben den praktischen Erfahrungen soll jedoch auch die Erkenntnis gewonnen werden, woher Lebensmittel stammen, wie viel Arbeit darin steckt und welchen Wert sie folglich haben. Nachdem in den letzten Jahrzenten geklärt werden konnte, dass Kühe nicht lila sind, ist die Erzeugung von Obst und Gemüse noch zu wenig thematisiert.

In einem nächsten Schritt können die Kinder Grundlagen der Selbstversorgung wie z.B. Beetplanung, Fruchtfolgen und die Verwendung von Ernten (Vom Apfel zum Saft) erlernen.